Eine beeindruckende Erfolgsgeschichte


Mit einer Festsitzung hat der Amtsausschuss des Amtes Burg (Spreewald) gemeinsam mit ehemaligen Mitstreitern und zahlreichen Ehrengästen den 25. Geburtstag des Amtes gefeiert. „Durch ebenso clevere wie harte Arbeit ist das Amt Burg (Spreewald) nicht nur zu einem Vorzeigeamt, sondern zu einer etablierten Marke geworden“, würdigte Landrat Harald Altekrüger.

Burg (Spreewald). Der 16. Juli 1992 gilt als Geburtsstunde des Amtes Burg (Spreewald). Doch schon am 9. Juni 1992 unterzeichneten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Gemeinden Briesen, Burg (Spreewald), Dissen, Fehrow, Guhrow, Müschen, Schmogrow, Striesow und Werben die öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur Gründung des Amtes.

In der Feierstunde im „Ballhaus Eiche“ in Briesen wurde noch einmal über die Entwicklung des Amtes seit der Gründung berichtet. Der Vorsitzende des Amtsausschusses Joachim Dieke blickte zurück auf 162 Sitzungen, auf kontroverse Diskussionen und zahlreich gemeinsam Erreichtes.

In ihrer Festrede berichtete Amtsdirektorin Petra Krautz von den schwierigen Anfängen nach der politischen Wende, sie erinnerte an den Mut und die Eigeninitiative. Und auch, wenn nach einigen wenigen Jahren mit selbstständiger Verwaltung das Amt Burg (Spreewald) wohl für keine Gemeinde eine ‚Liebesbeziehung“ gewesen sei, sei man in den 25 Jahren doch zusammengewachsen. Petra Krautz nahm die Festgäste, zu denen auch Vertreter der polnischen Partnergemeinde Lubrza gehörten, mit auf einen Streifzug durch die positive Entwicklung in den Gemeinden und verwies auch auf bevorstehende Aufgaben wie die dringend notwendige Sanierung des Radwegenetzes oder den Breitbandausbau. 

Zu den Höhepunkten des Abends gehörte die Ernennung von Manfred Karolczak zum Ehrenwehrführer der Feuerwehr Amt Burg (Spreewald). 23 Jahre, bis zu seinem Rücktritt im vergangenen Herbst, war Karolczak als Amtswehrführer tätig. Er hatte als erster Amtswehrführer in der Geschichte des Amtes die schwierige Aufgabe zu meistern, aus den damals elf Ortswehren eine Amtsfeuerwehr zu machen.

Geehrt wurden weiterhin langjährige Mitglieder des Amtsausschusses sowie Ehrenamtler, darunter Fred Kaiser. Der Bürgermeister von Dissen-Striesow ist das einzige aktive Mitglied des Amtsausschusses, das ununterbrochen seit 25 Jahren die Geschicke des Amtes mitgestaltet. Eine Würdigung erfuhr auch Erna Koppermann, die seit 47 Jahren aktiv in der Kommunalpolitik tätig ist und davon 44 Jahre als Bürgermeisterin von Guhrow bis zum Jahr 2014. Derzeit ist sie als Gemeindevertreterin ehrenamtlich tätig.

Andreas Pfütsch aus Briesen, Joachim Dieke und Joachim Emmrich aus Schmogrow-Fehrow gehören mit fünf von sechs Amtszeiten zu den langjährigsten und noch aktiven Mitgliedern des Amtsausschusses.

Dem langjährigen Schiedsmann Werner Kossatz sowie den aktiven Schiedspersonen Nina Dossow und Marianne Reum wurde anlässlich der Festsitzung ebenfalls gedankt, ebenso wie Horst Reum, der Vorsitzende des Amtsausschusses mit der längsten Amtszeit (Dezember 1996 bis Dezember 2003) sowie dem langjährigen Ortswehrführer von Werben und ersten stellvertretenden Amtswehrführer Ortwin Jank.

Das Rahmenprogramm der Feierstunde wurde von Esther und Lydia Budischin an Violoncello, Blockflöte und Klavier glanzvoll gestaltet.

Das 25-jährige Bestehen des Amtes wird mit einer Festwoche vom 19. bis 27. August mit den Einwohnerinnen und Einwohnern sowie Gästen gefeiert. Den Abschluss bildet das gemeinsame Heimat- und Trachtenfest am letzten August-Wochenende.

Die in der Festsitzung des Amtes Burg (Spreewald) Geehrten (v. l.): Werner Kossatz, Joachim Dieke, Erna Koppermann, Andreas Pfütsch, Nina Dossow, Horst und Marianne Reum, Fred Kaiser, Manfred Karolczak und Ortwin Jank. (Foto: K. Möbes)