Kita & Hort


Notfallbetreuung: „Ein-Elternregelung“ für Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegegebereich

Ab sofort gilt die „Ein-Elternregelung“ bei der Notfallbetreuung von Kindern in Kitas und Horten. So können jetzt auch Kinder in die Notfallbetreuung, bei denen nur ein Elternteil im Gesundheits- oder Pflegebereich arbeitet: im Gesundheitsbereich, in gesundheitstechnischen und pharmazeutischen Bereichen, im medizinischen und im pflegerischen Bereich, der stationären und teilstationären Erziehungshilfen sowie in Internaten gemäß § 45 SGB VIII, der Hilfen zur Erziehung, der Eingliederungshilfe, der Versorgung psychisch Erkrankter sowie für die Notfallbetreuung von Kindern bis zum Ende des Grundschulalters.

Der Anspruch auf die Notfallbetreuung besteht für die Familie, wenn keine andere Betreuungsmöglichkeit gegeben ist. Ist ein Elternteil zum Beispiel in Heimarbeit, entfällt dieser Anspruch.

Darüber hinaus sollen Kinder bis zum Ende des Grundschulalters unbeschadet der Frage, ob die Eltern in einem systemrelevanten Bereich tätig sind, die Notfallbetreuung aufgenommen werden, wenn dies das Kindeswohl erfordert.

Das bisherige Antragsverfahren bleibt unverändert:


Notbetreuung in Kindertagesstätten und Horten

Wegen der weiteren Ausbreitung des Coronavirus ist in Brandenburg vom 18. März bis einschließlich Sonntag, den 19. April 2020, an allen Schulen die Unterrichtserteilung sowie der Betrieb von Kitas untersagt. Das Gesundheitsministerium regelt per Allgemeinverfügung die Notfallbetreuung in Kitas und Horten sowie die Durchführung der unterrichtsfreien Zeit.

Nachfolgend finden Sie den Antrag auf Notfallbetreuung in Kitas und Horten im Amt Burg (Spreewald) sowie die Presseinformation des Landes zur Notfallbetreuung.

 

Wir bitten Sie, von Nachfragen zur Aussetzung des Essengeldes in der Burger Gesundheitskita abzusehen. Hierzu wird es eine Entscheidung der Gemeindevertretung geben.


Keine Elternbeiträge für geschlossene Kitas ab April

Das Land fördert die Beitragsfreiheit ab dem 1. April 2020 für Eltern, die nicht die Notfallbetreuung in Krippe, Kita und Hort in Anspruch nehmen. Das bedeutet, dass von diesen Eltern im Monat April keine Beiträge erhoben werden. Ein gesonderter Antrag muss nicht gestellt werden.

Ministerin Britta Ernst: „Wir haben beschlossen, zur Vermeidung sozialer und finanzieller Härten für die Eltern diese von den Elternbeiträgen freizustellen.“

Pressemitteilung des MBJS