Betreuung von Kindern in den Kitas und Tagespflegestellen


Aufnahmegrundsätze für die Betreuung von Kindern in Einrichtungen im Amt Burg (Spreewald)

In eine Kita/Hort werden Kinder aufgenommen, die über einen Bescheid zum allgemeinen oder besonderen Rechtsanspruch verfügen. Das gilt auch für Kinder aus Fremdgemeinden.

Rechtsanspruch nach § 1 KitaG Brandenburg

(1) Die Kindertagesbetreuung gewährleistet die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und dient dem Wohl und der Entwicklung der Kinder.

(2) Kinder vom vollendeten ersten Lebensjahr bis zur Versetzung in die fünfte Schuljahrgangsstufe haben einen Rechtsanspruch auf Erziehung, Bildung, Betreuung und Versorgung in Kindertagesstätten, der auch nach Maßgabe des Absatzes 4 erfüllt werden kann. Kinder bis zum vollendeten ersten Lebensjahr und Kinder der fünften und sechsten Schuljahrgangsstufe haben einen Rechtsanspruch, wenn ihre familiäre Situation, insbesondere die Erwerbstätigkeit, die häusliche Abwesenheit wegen Erwerbssuche, die Aus- und Fortbildung der Eltern oder ein besonderer Erziehungsbedarf Tagesbetreuung erforderlich macht. Kinder bis zum vollendeten ersten Lebensjahr sollen auch nach Wegfall der Anspruchsvoraussetzungen im Umfang der Mindestbetreuungszeit weiter betreut werden.

(3) Der Anspruch nach Absatz 2 ist für Kinder im Alter bis zur Einschulung mit einer Mindestbetreuungszeit von sechs Stunden und für Kinder im Grundschulalter mit einer Mindestbetreuungszeit von vier Stunden erfüllt. Längere Betreuungszeiten sind zu gewährleisten, wenn die familiäre Situation des Kindes, insbesondere die Erwerbstätigkeit, die häusliche Abwesenheit wegen Erwerbssuche, die Aus- und Fortbildung der Eltern oder ein besonderer Erziehungsbedarf dies erforderlich macht.

(4) Art und Umfang der Erfüllung des Anspruchs soll dem Bedarf des Kindes entsprechen. Bedarfserfüllend können für Kinder bis zum vollendeten dritten Lebensjahr und für Kinder im Grund-schulalter auch Kindertagespflege, Spielkreise, integrierte Ganztagsangebote von Schule und Kindertagesbetreuung oder andere Angebote sein, wenn sie der familiären Situation der Kinder Rechnung tragen und im jeweils erforderlichen Rahmen die Aufgaben und Ziele nach § 3 gewährleisten.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Ändern sich die Voraussetzungen zur Gewährung eines besonderen Rechtsanspruches (z. B. Arbeitgeberwechsel), ist dies unverzüglich der Verwaltung mitzuteilen.

Fallen die Anspruchsvoraussetzungen für einen besonderen Rechtsanspruch weg, darf das Kind in der Einrichtung bleiben für max. 6 Stunden am Tag. Das ist in der Anlage zum Betreuungsvertrag (Stundenänderung) festzuhalten und wird mit der Kitaleiterin besprochen.

Zuständig für die Prüfung des Rechtsanspruchs ist der Träger der öffentlichen Jugendhilfe, der Landkreis Spree-Neiße. Die Prüfung wird in dessen Auftrag von der Verwaltung des Amtes Burg (Spreewald) durchgeführt. Die  Zuständigkeit liegt in der Hauptverwaltung bei Herrn Neumann und wird von der Sachbearbeiterin  Frau Gardy (Telefon: 035603-68234) bearbeitet.

Voraussetzung für die Inanspruchnahme eines kommunalen Kinderbetreuungsangebotes ist der Abschluss eines Betreuungsvertrages mit der zuständigen Gemeinde.

Alle Antragsunterlagen erhalten Sie in jeder Kita.

Alle Unterlagen sind im Original in der Verwaltung einzureichen (nicht in der Kita).