Viel Platz zum Spielen und Lernen


Mit einigen Liedern umrahmten die Spreewald-Lutki die Grundsteinlegung. (Fotos: K. Möbes)

„Wo hat die Bürgermeisterin schon im Sand gespielt?“ sangen die „Spreewald-Lutki“ zur Grundsteinlegung für ihre neue Kita. Im Frühjahr 2019 soll das moderne Gebäude eingeweiht werden.

26.01.2018/Burg (Spreewald). Im Beisein von Landrat Harald Altekrüger konnte Bürgermeisterin Ira Frackmann die mit Bauunterlagen, Tages- und Wochenzeitungen sowie Kitakonzeption gefüllte Dokumentenhülse im Grundstein versenken. Die Mädchen und Jungen steuerten selbstgemalte Bilder bei, die zeigen, wie sie sich ihre neue Kita vorstellen.

Wie sie tatsächlich einmal aussehen soll, hatten Planer, Mitarbeiter der Bauverwaltung des Amtes Burg (Spreewald), Kita-Personal, Eltern und Gemeindevertreter gemeinsam abgestimmt. Der zweigeschossige, quadratische Neubau mit einer Nutzfläche von ca. 800 Quadratmetern wird vier Gruppenräume mit entsprechenden Sanitär- und Personalräumen, Sportraum, Kinderküche und Kreativraum erhalten. Der angrenzende Bestandsbau, einschließlich der Küche, wird saniert. Neugestaltet werden auch die Außenanlagen, wobei der erste Abschnitt am Haus 1 im Herbst bereits fertiggestellt wurde. Der Neubau erhält eine Wärmepumpenheizung, das Bestandsgebäude eine neue Gastherme. Weiterhin ist eine Photovoltaikanlage geplant, um den Strombedarf teilweise selbst zu decken. Die Kapazität der Kita erhöht sich von 155 auf 165 Kinder. Derzeit besuchen 125 Kinder die Einrichtung.

 

Die Baumaßnahmen haben im September mit dem Abriss eines Gebäudeteils begonnen. Die folgende Grundwasserabsenkung fiel umfangreicher als geplant aus, weil der unter dem abgerissenen Gebäudeteil vorgefundene Baugrund dies notwendig machte. Damit sei der Zeitplan etwas ins Wanken gekommen", so Bürgermeisterin Ira Frackmann. Im Dezember wurde die Bodenplatte gegossen. Inzwischen haben die Hochbauarbeiten begonnen.

Während der Baumaßnahmen sind rund 80 Kinder in die ehemalige Werbener Schule umgezogen, wo eine Etage neu hergerichtet wurde. Die Krippen- und Vorschulkinder sind in Burg verblieben (Haus 1).