Neues Kultur- und Sportzentrum in Sicht


Ansicht der künftigen Mehrzweckhalle. (Copyright: ARCUS Planung + Beratung Bauplanungsgesellschaft mbH Cottbus)

26.03.2021/Große Freude im Kurort Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota): Der Bau des Kultur- und Sportzentrums zwischen Grund- und Oberschule sowie Kur- und Sagenpark rückt näher. Das Projekt erhielt am Donnerstag die Zustimmung der Interministeriellen Arbeitsgruppe (IMAG) Lausitz der Landesregierung.

Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota). „Die harte Arbeit und das Ringen in den letzten zwei Jahren haben sich ausgezahlt“, freuen sich Amtsdirektor Tobias Hentschel und Wirtschaftsförderin Isabelle Lea Stephan, die das Projekt koordiniert hat. In absehbarer Zeit könnten damit eine Mehrzweckhalle für die multifunktionale Nutzung, ein Kulturhof im Kurpark sowie ein Parkhaus entstehen. „Jetzt geht es in die Detailberatungen mit der Investitionsbank des Landes Brandenburg und dem Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen“, erklärt die Wirtschaftsförderin. Sie hofft, dass im Frühjahr 2022 die Bauarbeiten beginnen können.

„Ich bedanke mich bei der Gemeindevertretung in Burg für das Vertrauen in die Projektidee und auch bei den Mitarbeitern meiner Verwaltung, welche trotz dessen, dass sie neu in das Projekt rutschten einen hervorragenden Job gelistet haben. Ich bin stolz auf die Teamleistung.“  so der Amtsdirektor. „Viele Unterstützer hat das Projekt benötigt und gefunden, um bis hierhin zu kommen. Die Wertschätzung, die uns in zahlreichen Gesprächsrunden, mit den Beratungen in den Werkstätten und der IMAG entgegengebracht wurde, lässt mich hoffen, dass wir auch bei der Überwindung der aktuellen Pandemie, von der unsere touristischen Unternehmen ganz besonders betroffen sind, nicht allein gelassen werden.“ ergänzt er.

17 Projekte aus dem zum Jahreswechsel gestarteten Werkstattprozess zur Strukturentwicklung der Lausitz haben die Hürde der IMAG genommen. Das Gesamtinvestitionsvolumen der ausgewählten Vorhaben belaufen sich auf rund 210 Millionen Euro, teilt der Lausitz-Beauftragte des Ministerpräsidenten, Klaus Freytag, in einer Pressmitteilung mit. Davon werden bis zu 90 Prozent aus den Strukturhilfen des Bundes für die vom Braunkohleausstieg betroffenen Länder gefördert.