Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher besucht Kurort Burg (Spreewald)


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22.05.2020: Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher weilte heute auf Einladung des Amtsdirektors Tobias Hentschel im Kurort Burg (Spreewald).

Burg (Spreewald). In den vergangenen Wochen seit dem 18. März war die Tourismuswirtschaft nahezu zum Erliegen gekommen. Viele Betriebe sind dadurch in Existenznot geraten. Mit einem Positionspapier hatten sich die Spreewaldkommunen Lübbenau, Lübben und Burg (Spreewald) bereits Anfang April an die Landesregierung gewandt und ein Konzept für den Neustart der Tourismusbranche vorgelegt. Nach den Lockerungen für Paddelbootverleiher, Kahnfährbetriebe, Gastronomie, Beherbergungsbetriebe und ab 25. Mai für die Hotellerie hat sich die Situation leicht entspannt.

Hoffnung macht die Ankündigung, dass Schwimmbäder und Thermen sowie Saunen ab dem 13. Juni wieder öffnen dürfen. Auch dafür hatte sich der Kurort in Abstimmung mit seinen Leistungsträgern beim Land stark gemacht sowie die Unterstützung des Gesundheits- und Kurorteverbandes Brandenburg e. V. eingefordert.

Wie die vor Ort gemeinsam mit den hiesigen Unternehmen erarbeiteten Hygienekonzepte umgesetzt werden, erläuterten der Geschäftsführer der Spreewald Therme GmbH Dr. Stefan Kannewischer und Betriebsleiter Torsten Feiereis bei einem Rundgang mit der Ministerin durch die Spreewaldtherme.

In einer Gesprächsrunde, an der einige Leistungsträger teilgenommen haben, wurde die strategische Ausrichtung als moderner Gesundheits- und Kurort thematisiert. „Wir wollen die Nutzung der Sole, unseres Kurmittels, noch mehr in die Breite bringen und haben Ministerin Nonnemacher hierfür um Unterstützung gebeten, um entsprechende Konzepte umsetzen und finanzieren zu können“, erklärt Tobias Hentschel.

Angesichts weitreichender Einschränkungen zur Eindämmung des Corona Virus wurde über langfristige Planungen im erneuten Pandemiefall im ländlichen Raum debattiert. Im Amt Burg (Spreewald) hat es seit Ausbruch der Pandemie keine bestätigten COVID-19-Fälle gegeben. Insofern begrüßt der Kurort eine Regionalisierung von Einschränkungen bei positiven Testergebnissen.

Pressemitteilung des Landes: Ministerin Nonnemacher im Gespräch über Hygiene-Konzepte und Folgen der Corona-Eindämmungen

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Dr. Stefan Kannewischer (mi.) und Mario Müller, Abteilungsleiter Technik (r.) erläutern Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher die umfassenden Hygienemaßnahmen und technischen Abläufe in der Spreewaldtherme. Amtsdirektor Tobias Hentschel (3. V. r.) hatte die Ministerin eingeladen, um vor Ort deutlich machen zu können, wie wichtig touristische Einrichtungen wie die Therme für den Kurort und die Region sind.