Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept (IKEK)


Bereits im Herbst 2019 hat der Amtsausschuss des Amtes Burg (Spreewald) die Erarbeitung eines  Integrierten kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK) beschlossen.

Was ist ein IKEK?

Unter einem Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzept (IKEK) wird eine ganzheitliche kommunale Strategie unter Berücksichtigung aller am kommunalen Entwicklungsprozess beteiligten Faktoren verstanden. Ziel dabei ist eine mittel- und langfristige strategische Ausrichtung. Künftige Schwerpunkte, Ziele und Leitprojekte sollen schriftlich festgehalten und als Orientierungs- und Planungsgrundlage für die Förderung im Rahmen der Dorfentwicklung dienen.

Wer unterstützt uns?

Nach der Einwerbung von Fördermitteln gemäß der Richtlinie des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung zur Förderung der Stadt- und Ortsentwicklung im ländlichen Raum (RL SLR) wurde nach einem Ausschreibungsverfahren Lokation:S, ein auf Standort- und Regionalentwicklung spezialisiertes Büro, mit der Erarbeitung des Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK) beauftragt.

Was ist das Ziel?

Ziel des IKEK ist es, die Dörfer und Ortsteile als attraktiven und lebendigen Lebensraum zu erhalten, die Daseinsvorsorge im ländlichen Raum zu sichern und kommunale Strukturen weiterzuentwickeln. Eine gemeindeübergreifende Planung ist hierbei besonders wichtig.

„Wir haben im Amt Burg (Spreewald) viele unterschiedliche Dörfer mit sehr verschiedenen Stärken. Gerade diese Stärken müssen und wollen wir festhalten und gemeinsam weiter ausbauen“, so Wirtschaftsförderin Isabelle Stephan.

Was ist bisher passiert?

Lokation:S ist in den vergangenen Wochen in den Gemeinden des Amtes unterwegs gewesen, hat mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern gesprochen, Gemeindevertretungen getroffen und sich ein Bild vor Ort gemacht.

Abgleitet aus den Erhebungen und Gesprächen vor Ort, der Sichtung von Daten und Zahlen, der Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken (SWOT-Analyse) etc. haben sich vier Handlungsfelder für die Entwicklung herauskristallisiert:

  • Integrierte Siedlungsentwicklung und Baukultur,
  • Kulturlandschaft und nachhaltige Landnutzung,
  • Daseinsvorsorge, Kultur und Gemeinschaftsleben sowie
  • Tourismus, Gesundheit und Erholung

Handlungsfeldübergreifend gilt es dabei, die wichtigen Herausforderungen zu Klimaschutz und Klimafolgenanpassung, Energie, umweltfreundlicher Mobilität sowie digitaler Anwendungen zu berücksichtigen.  

Beteiligen Sie sich mit Ihren Ideen!

Das Konzept soll eine wichtige Grundlage für erforderliche Entscheidungen der Kommunalpolitik in den nächsten 10 Jahren bilden, um verträgliche und akzeptierte Entwicklungen vorausschauend zu gestalten. Die Erarbeitung mit den Phasen Analyse, Ziele/Strategie und Umsetzung/Maßnahmen erfolgt im engen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort sowie thematischen und fachlichen Akteuren.

Auf einer Diskussionsplattform im Internet können Sie, die Bürgerinnen und Bürger sich beteiligen. Nutzen Sie diesen Link. (Es öffnet sich ein neues Fenster.)

Was macht die AG Kommunalstruktur?

Die Arbeitsgruppe „Kommunalstruktur“ des Amtes Burg (Spreewald) befasst sich im Rahmen der Erstellung des IKEK damit, wie eine künftige Struktur des Amtes aussehen könnte. Untersucht und diskutiert werden dabei die Verwaltungsmodelle, die in Brandenburg möglich sind.

In der AG arbeiten Vertreterinnen und Vertreter aus allen Gemeinden des Amtes Burg (Spreewald) mit, darunter Mitlieder aus Gemeindevertretungen und interessierte Einwohnerinnen und Einwohner. Sie soll Empfehlungen für Kommunalpolitiker sowie für die Einwohnerschaft erarbeiten. Drei Workshops haben bereits stattgefunden.

Näheres dazu erfahren Sie im Unterpunkt.