Schule


Ab 18.01.2021: Notbetreuung auch für Alleinerziehende von Erst- bis Viertklässlern möglich

Für Kinder der ersten bis vierten Jahrgangsstufe ist eine Hortbetreuung (Notbetreuung) zu gewährleisten. Ab 18. Januar haben auch Kinder von Alleinerziehenden Anspruch auf eine Notbetreuung, soweit eine häusliche oder sonstige individuelle oder private Betreuung nicht organisiert werden kann. Die Regelung gilt zunächst bis zum 31. Januar.

Das teilt der Spree-Neiße-Kreis mit. Es gelten die gleichen Regelungen für die Notbetreuung.

Der Antrag auf die Kindernotbetreuung sollte schnellstmöglich in der Amtsverwaltung Burg (Spreewald) eingereicht werden, per E-Mail oder postalisch, um eine rechtzeitige Bewilligung sicherzustellen.


Notbetreuung in Schule und Hort: So ist der tägliche Ablauf

Folgende Hinweise gibt die Grund- und Oberschule "Mina Witkojc" für die derzeitige Notbetreuung:

1. Die Notbetreuung ist ab 7 Uhr täglich in der Schule möglich. Das Haus wird geöffnet, und die Kinder können reinkommen und erst ein bisschen spielen.
2. Alle Kinder zur Notbetreuung sind bitte spätestens um 7:40 Uhr in der Schule!
3. Die Eltern möchten bitte die Aufgaben für das Distanzlernen und die entsprechenden Arbeitsmittel mitschicken. Hilfreich wäre auch der Code für die Anton App und das Passwort für die Schulcloud.
4. Die Eltern möchten bitte daran denken, dass Mittagessen für die Kinder zu bestellen.
5. Sollten Hauskinder dabei sein, wird ein Zettel von den Eltern benötigt.
6. Die Schule betreut alle Kinder bis 11:10 Uhr. Danach gehen sie Mittagessen und gehen/fahren in die Horte nach Burg und Werben. So ist es mit den Hortleitungen abgesprochen.

 

Nachfolgend finden Sie den Antrag auf Notbetreuung. Sie können diesen auf dem Postweg, mittels Einwurf in den Hausbriefkasten am Amtsgebäude oder per E-Mail ausschließlich an hauptverwaltung@amt-burg-spreewald.de senden.

Bitte denken Sie unbedingt an die Bestätigungen Ihrer jeweiligen Arbeitgeber auf Seite 1 des Formulars; ohne diese kann keine Bearbeitung erfolgen. Wenn möglich, geben Sie eine E-Mail-Adresse an!

Das Amt Burg (Spreewald), die Schulen und die Kindertagesstätten danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe, die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen, auch wenn es für alle Seiten eine große Herausforderung und Kraftanstrengung ist.

Wir sind bestrebt, im Falle kurzfristiger Änderungen schnellstmöglich aktualisierte Informationen an dieser Stelle zu veröffentlichen.


Weiterführende Informationen zur Notbetreuung in Grundschule und Hort vom 4. bis 10. Januar

Mit der "3. Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg vom 5.12.2020" wird ab 4. Januar der Präsenzunterricht in Schulen und die Hortbetreuung untersagt.

Es findet nur noch Distanzunterricht statt. Dies gilt nicht für Schülerinnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung", Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen (Jahrgangsstufe 10 an allen Schulformen, 12 an Gymnasien und 13 Gesamtschulen und beruflichen Schulen und ZBW) sowie für Schülerinnen und Schüler in dem letzten Ausbildungsjahr des jeweiligen beruflichen Bildungsgangs.

Für Schülerinnen und Schüler für die kein Präsenzunterricht stattfindet, besteht die Pflicht zur Teilnahme am Distanzunterricht.

Die Durchführung von in dieser Zeit vorgesehenen Prüfungen gemäß Handwerksordnung und Berufsbildungsgesetz in den Räumen der Oberstufenzentren bleibt zugelassen. Für die Abschlussklassen sollen vor allem ab Januar alle örtlich verfügbaren Räume für den Präsenzunterricht genutzt werden, um den Abstand von 1,50 m einzuhalten.

Geöffnet bleiben Krippe, Kindergarten, Kindertagespflegestellen und sonstige Angebote im vorschulischen Bereich.

Die Notbetreuung der ersten bis vierten Jahrgangsstufe während der Schulzeit liegt in der Zuständigkeit der Grundschule und wird analog zum Hort organisiert.

Der Hort organisiert für die Kinder der ersten bis vierten Jahrgangsstufe eine Notbetreuung im Rahmen der Kindertagesbetreuung.

(Quelle: Land Brandenburg, 14.12.2020)


So geht es in Brandenburgs Schulen weiter: MBJS legt Stufenplan vor

An Brandenburger Schulen findet derzeit Unterricht in Distanz statt. Ausnahmen: die Abschlussklassen der Jahrgänge 10 an allen Schulen, 12 an Gymnasien und 13 an Gesamtschulen, Oberstufenzentren (OSZ) sowie Schulen des Zweiten Bildungswegs. Die Förderschulen mit dem Schwerpunkt „geistige Entwicklung“ bleiben geöffnet, hier entscheiden die Eltern über den Schulbesuch.

An den Schulen ist für die Zeit, in der sonst Unterricht erteilt wird, für die Jahrgänge 1 bis 4 eine Notbetreuung organisiert für Kinder, deren beide Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten. Für Kinder, deren Eltern in medizinisch und pflegerischen Berufen tätig sind, gibt es eine Notbetreuung bis Jahrgangsstufe 6, auch wenn nur ein Elternteil in diesem Beruf arbeitet.

Trotzdem benötigen die Schulen eine längerfristige Planungssicherheit. Daher legt das Bildungsministerium einen Stufenplan für den Unterricht an den Schulen für die nächste Zeit vor, der nach dem Beschluss der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten und dem Bund am 5. Januar – wenn erforderlich – weiter konkretisiert wird. Der Stufenplan gibt den entsprechenden Rahmen vor. Da die Rückkehr zum Präsenzunterricht an das Infektionsgeschehen gekoppelt und dies nicht über Wochen vorhersehbar ist, kann der Übergang von einer Stufe in die nächste nicht zeitlich definiert werden. Die Schulen können sich auf die konkrete Stufe aber besser vorbereiten:

Link zum Stufenplan auf der Internetseite des Bildungsministeriums