Für Unternehmer


Fragen und Antworten zum Beherbergungsverbot in Brandenburg

Für das Land Brandenburg gilt derzeit ein sogenanntes Beherbergungsverbot für spezielle Corona-Risikogebiete in Deutschland. Betreiberinnen und Betreiber von Beherbergungsstätten, Camping- oder Wohnmobilstellplätzen sowie private und gewerbliche Vermieterinnen und Vermieter oder Verpächterinnen und Verpächter von Ferienwohnungen und -häusern und vergleichbaren Räumlichkeiten dürfen seit dem 27. Juni 2020 bis zunächst zum 16. August 2020 keine Gäste aufnehmen aus Landkreisen, kreisfreien Städten oder entsprechend klar regional eingrenzbarer Teilgebiete, wenn dort in den letzten sieben Tagen vor der Anreise eine stark erhöhte Zahl von Infizierten zu verzeichnen war. Diese Zahl liegt bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche.

Stand 28. Juni gilt ein Beherbergungsverbot laut Robert Koch Institut nur für den Kreis Gütersloh.

„Gerade jetzt, wo die Urlaubszeit beginnt, sind alle aufgefordert darauf zu achten, dass das Corona-Virus weiter eingedämmt wird, damit die wiedergewonnenen Freiheiten nicht aufs Spiel gesetzt werden und das Leben nach den Sommerferien so normal wie möglich nicht nur in Kitas und Schulen wieder starten kann. Wie fragil die Situation noch ist, zeigen uns neue Corona-Hot-Spots in Deutschland. Wir haben uns darum dazu entschlossen, dass Gäste aus solchen Gegenden in Brandenburg vorübergehend nicht aufgenommen werden können“, so Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher.

Für wen dieses Verbot gilt, welche Ausnahmen es gibt und was Anbieter von Ferienwohnungen zu beachten haben - Fragen und Antworten dazu finden Sie auf der Website des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit


Lausitzliefert.online startet!

Die Maßnahmen, um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzutreten, haben alle hart getroffen. „Wir wollen heute den Krisenmodus verlassen und Unternehmer trotz geschlossener Ladentüren zurück ins Geschäft bringen, online und digital! Ob Handel wie Blumenläden, Bastelbedarf, DIY-Geschäft, Holzartikel, Süßigkeiten, Mode und Schuhe aller Art und Größe, Schmuck, Uhren, Dienstleister mit Kursen, Werkstätten, Getränkeläden, Restaurants und so weiter, ich kann mir momentan kaum ein Unternehmen vorstellen, wo es nicht funktioniert“ sagt Ben Andriske, Initiator von www.Lausitzliefert.online.

Zusammen mit Michael Freudenberg, Inhaber der Agentur Neuziel aus Senftenberg wollen die beiden die Geschäfte und Dienstleister der Region wieder an die Kunden anschließen, das geht derzeit Großteils nur durch Onlineservices, die in der Region noch gering ausgeprägt sind.


Sofortmaßnahme zur Vorauszahlung Gewerbesteuer im Amt Burg (Spreewald)

Mit Inkrafttreten der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung am 18.03.2020 werden viele Unternehmen in unserem Amtsgebiet vor erhebliche finanzielle Herausforderungen gestellt. Das Bundesministerium für Finanzen hat am 19.03.2020 im Zuge dessen per BMF-Schreiben Steuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus erlassen. Hiernach besteht die Möglichkeit, die Vorauszahlungen für die Gewerbesteuer anpassen bzw. herabsetzen zu lassen.

Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen betroffen sind, stellen Sie bitte formlos einen Antrag (oder Formular siehe unten) und lassen Sie uns diesen bitte schnellstmöglich per Post/ per Mail/ per Fax zukommen. Wir werden dann schnellstmöglich die Prüfung und folgende Anpassung der Gewerbesteuer und gegebenenfalls die Rücküberweisung für die bereits am 15.02.2020 gezahlte Gewerbesteuer vornehmen.

Wir weisen dennoch darauf hin, dass die Anpassung des Gewerbesteuermessbetrages für Vorauszahlungszwecke parallel über das zuständige Finanzamt erfolgen muss. Stellen Sie auch dort den Antrag!

Die Antragsstellung und – bearbeitung im Amt Burg (Spreewald) ist eine zeitliche Vorwegnahme, da wir davon ausgehen, dass das Finanzamt eine erhebliche Antragsflut zu bearbeiten hat, und die an die Kommune zu erlassenen Messbescheide (zu viel) Zeit in Anspruch nehmen wird.