Für Unternehmer


Informationen für Beherbergungsbetriebe und deren Gäste mit Wohnsitz außerhalb Brandenburgs - Umgangsverordnung

Die Umgangsverordnung des Landes sieht im § 7 vor, dass Beherbergungsbetriebe keine Gäste aufnehmen dürfen, die aus einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt eines anderen Landes der Bundesrepublik Deutschland anreisen oder dort ihren Wohnsitz haben, in dem oder in der in den letzten sieben Tagen vor der Anreise laut Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts kumulativ mehr als 50 Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner vorgelegen haben.

Für wen dieses Verbot gilt, welche Ausnahmen es gibt und was Anbieter von Ferienwohnungen zu beachten haben - Fragen und Antworten dazu finden Sie auf der Website des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit


Sofortmaßnahme zur Vorauszahlung Gewerbesteuer im Amt Burg (Spreewald)

Mit Inkrafttreten der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung am 18.03.2020 werden viele Unternehmen in unserem Amtsgebiet vor erhebliche finanzielle Herausforderungen gestellt. Das Bundesministerium für Finanzen hat am 19.03.2020 im Zuge dessen per BMF-Schreiben Steuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus erlassen. Hiernach besteht die Möglichkeit, die Vorauszahlungen für die Gewerbesteuer anpassen bzw. herabsetzen zu lassen.

Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen betroffen sind, stellen Sie bitte formlos einen Antrag (oder Formular siehe unten) und lassen Sie uns diesen bitte schnellstmöglich per Post/ per Mail/ per Fax zukommen. Wir werden dann schnellstmöglich die Prüfung und folgende Anpassung der Gewerbesteuer und gegebenenfalls die Rücküberweisung für die bereits am 15.02.2020 gezahlte Gewerbesteuer vornehmen.

Wir weisen dennoch darauf hin, dass die Anpassung des Gewerbesteuermessbetrages für Vorauszahlungszwecke parallel über das zuständige Finanzamt erfolgen muss. Stellen Sie auch dort den Antrag!

Die Antragsstellung und – bearbeitung im Amt Burg (Spreewald) ist eine zeitliche Vorwegnahme, da wir davon ausgehen, dass das Finanzamt eine erhebliche Antragsflut zu bearbeiten hat, und die an die Kommune zu erlassenen Messbescheide (zu viel) Zeit in Anspruch nehmen wird.