Hilfe aus dem Spreewald für die Ukraine


Willkommen in Deutschland

Das  Hilfe-Portal „Germany4Ukraine“ des Bundesministeriums des Innern und für Heimat gibt Geflüchteten aus der Ukraine zahlreiche Informationen. Es versteht sich als erste digitale Anlaufstelle für einen guten Start in Deutschland.

Willkommen in Deutschland. (Es öffnet sich ein neues Fenster)

Das Hilfeportal ist in ukrainischer Sprache:.


Verändertes Vorgehen bei Registrierung und Meldung ab 1. Juni

Der Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa weist darauf hin, dass sich geflüchtete Menschen aus der Ukraine, die eine private Unterkunft oder Wohnung in den Kommunen (Stadt Forst (Lausitz), Stadt Guben, Stadt Spremberg, Stadt Welzow, Stadt Drebkau, Amt Döbern-Land, Amt Burg (Spreewald), Amt Peitz, Gemeinde Neuhausen/Spree, Gemeinde Kolkwitz, Gemeinde Schenkendöbern) gefunden haben, beim zuständigen Einwohnermeldeamt melden müssen.

Eine Anmeldung beim Einwohnermeldeamt bzw. die Meldebescheinigung ist für die spätere Schulanmeldung, für die Kontoeröffnung und viele weitere Dinge erforderlich.
Aufgrund der bestehenden Sprachbarriere zwischen Mitarbeitenden des Meldeamtes und ukrainisch- bzw. russischsprachigen Bürgerinnen und Bürgern, bittet der Landkreis um die Begleitung durch einen Sprachmittler oder Dolmetscher.

Darüber hinaus informiert die Kreisverwaltung, dass geflüchtete Menschen aus der Ukraine noch bis zum 31. Mai 2022 beim Fachbereich Soziales des Landkreises  Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) erhalten, die der Landkreis (Fachbereich Soziales/Sozialamt) bewilligt und auszahlt.
Ab dem 1. Juni 2022 sollen ukrainische Flüchtlinge Leistungen der Grundsicherung (Arbeitslosengeld II nach dem Sozialgesetzbuch II)  durch die zuständigen Jobcenter erhalten. Für den Spree-Neiße-Kreis ist dann das örtliche Jobcenter Spree-Neiße zuständig.
Das entsprechende Gesetz muss noch verabschiedet werden (voraussichtlich am 23.05.2022), aber die Beantragung der Leistungen kann ab sofort in den Außenstellen Guben, Forst (Lausitz), Cottbus, Spremberg erfolgen.
Weitere Informationen zum sog. Rechtskreiswechsel (Sozialamt-Jobcenter) und der Antrag sind zu finden unter www.jobcenter-spree-neisse.de (Informationen für Ukrainerinnen und Ukrainer).
Allgemeine Informationen für ukrainische Geflüchtete gibt es unter www.lkspn.de.

Neu ist ab dem 1. Juni 2022 auch, dass sich geflüchtete Menschen aus der Ukraine, die direkt nach Spree-Neiße kommen, in der Erstaufnahmeeinrichtung in Eisenhüttenstadt melden müssen.
Hier können dann die Registrierung und eine Weiterleitung in andere aufnahmebereite Bundesländer erfolgen.

Pressestelle Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa


Brandenburger Sozialministerium veröffentlicht wichtige Informationen zur privaten Unterbringung

Jeden Tag kommen derzeit Tausende Geflüchtete aus der Ukraine nach Deutschland. Auch in Brandenburg wollen viele Menschen helfen und stellen unter anderem privaten Wohnraum zur Verfügung. Doch die Unterbringung in einer privaten Unterkunft wirft bei vielen Helfenden auch Fragen auf: Darf ich Geflüchtete aus der Ukraine ohne Weiteres privat bei mir aufnehmen? An wen kann ich mich wenden, wenn ich Geflüchtete aufnehmen möchte? Wer kommt für die Kosten der Geflüchteten auf? Was passiert in Krankheitsfällen der Geflüchteten? Die wichtigsten Punkte, die es dabei zu beachten gilt, hat das Sozialministerium als Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zusammengestellt und auf seiner Internetseite veröffentlicht

Link zum Sozialministerium. (Es öffnet sich ein neues Fenster.)


Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg bietet Informationen auf ukrainischsprachigen Seiten:

Ukraine aktuell - Новини з України (Es öffnet sich ein neues Fenster.)


Fragen und Antworten

Wo müssen sich ukrainische Flüchtlinge registrieren? Wo kann ich freien Wohnraum melden?

Diese und viele weitere Fragen beantwortet der Landkreis Spree-Neiße auf seiner Internetseite.

Bitte folgen Sie dem Link www.lkspn.de (Es öffnet sich ein neues Fenster.)


Friedensappell der Burger Gemeindevertretung & Hilfsaktionen im Amt

Überall im Land sind Hilfsaktionen für die Menschen der Ukraine gestartet, auch im Amt Burg (Spreewald) gibt es Spendenaktionen. Die Burger Gemeindevertretung bringt mit einem Friedensappell ihre Fassungslosigkeit und den großen Wunsch nach einem Ende des Krieges zum Ausdruck.

Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota). „Der menschenverachtende Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine macht uns fassungslos. Wir sind tief erschüttert. Unser Mitgefühl und unsere Solidarität gelten den Menschen in der Ukraine“, heißt es in einem Friedensappell, den die Burger Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am Mittwochabend (2. März) verabschiedet hat. Dass diese Solidarität auch in der Spreewaldgemeinde bereits angelaufen ist, davon wusste Bürgermeister Hans-Jürgen Dreger zu berichten. Im Hofladen des Gemüsehofes Baronick in der Hauptstraße 24 sammelt Tatjana Baronick seit Tagen Spenden ein. Die gebürtige Ukrainerin will so den Menschen in ihrem Heimatland helfen. Eng arbeitet sie u. a. mit dem Stadtsportbund Cottbus zusammen, damit die Hilfsgüter auch wirklich da ankommen, wo sie gebraucht werden. Benötigt werden in erster Linie Hygiene- und Drogerieartikel, Babynahrung, haltbare Lebensmittel, aber auch Süßigkeiten für die Kinder. Von Montag bis Freitag können Spenden vorbeigebracht werden. Wer sich informieren möchte darüber, was gebraucht wird, kann gern vorher anrufen unter Tel. 035603 – 750 599. Auch Physiotherapeutin Tina Höpfner unterstützt die Hilfsaktion von Tatjana Baronick und nimmt die Spenden in ihrer Praxis in Werben, im Eichenweg 6, entgegen. Wer helfen möchte, ruft am besten vorher an unter Tel. 035603 – 759020 oder 0176 41762120. Nach Vereinbarung können Hilfsgüter auch am Wochenende zu ihr gebracht werden.

Doch bei aller Hilfsbereitschaft mahnen und bitten die Burger Gemeindevertreter alle politischen Verantwortlichen, „sich mit aller Kraft für eine diplomatische Lösung des Konflikts einzusetzen. Wir verbinden damit unsere Hoffnung, dass sich alle Beteiligten schnellstmöglich wieder an den Verhandlungstisch setzen und eine fruchtbare Lösung finden, um den Krieg und den Konflikt zu beenden.


Hilfsmöglichkeiten für Flüchtlinge im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa

Pressemitteilung der Pressestelle Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa vom 03.03.2022:

Angesichts der schweren Angriffe russischer Truppen auf ukrainische Städte verlassen zahlreiche Menschen die Ukraine, um in anderen Staaten eine sichere Zuflucht zu finden. Bereits seit der vergangenen Woche haben sich insbesondere Frauen und Kinder zur Flucht aus ihrem Heimatgebiet entschieden, sodass nun auch in Deutschland Geflüchtete eintreffen.
Bereits Ende vergangener Woche  erfolgten erste Abstimmung zur Unterbringung von Menschen auf der Flucht aus der Ukraine zwischen dem Land Brandenburg und den Landkreisen. In dieser Woche gab es mehrere Austausche zwischen dem Landkreis und den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sowie den Amtsdirektorinnen und Amtsdirektoren des Spree-Neiße-Kreises sowie mit dem Innenministerium und der Ausländerbehörde Cottbus. Gemeinsam bereiten die Akteure schnelle Unterstützungsangebote vor Ort und Hilfsmöglichkeiten vor.

Landrat Harald Altekrüger: „Die Nachrichten aus der Ukraine bereiten uns nach wie vor große Sorge. Krieg und Gewalt dürfen niemals ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein. Aus diesem Grund habe ich sofort einen Krisenstab „Ukraine“ einberufen und erste Festlegungen getroffen. Dazu zählen unter anderem eine kurzfristige Abfrage von Unterkunftsmöglichkeiten in den einzelnen Kommunen, die Nutzung der dezentralen Unterbringung und die Bereitstellung eines Spendenkontos. Als Landkreis werden wir jetzt alle uns zur Verfügung stehenden Kräfte bündeln, um Menschen, die hier vor Ort unsere Hilfe benötigen, schnellstmöglich eine sichere Zuflucht zu gewähren.“

Aktuell sind noch keine offiziellen Unterbringungen von Ukraine-Flüchtlingen erfolgt.
Landrat Harald Altekrüger dankt allen Bürgerinnen und Bürgern für die große Anteilnahme und Hilfsbereitschaft.

Für eine finanzielle Unterstützung der geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainer nutzen Sie bitte das folgende Spendenkonto des SOS Kinderdorf e. V.:

SOS-Kinderdorf e.V.
IBAN: DE02700205000007808005
BIC: BFSWDE33MUE
Bank für Sozialwirtschaft
Kennwort „Ukraine“

Informationen zur aktuellen Situation und eine Zusammenstellung von Antworten zu den häufig gestellten Fragen finden geflüchtete Menschen aus der Ukraine und Bürgerinnen und Bürger des Landkreises auf der Seite des BMI unter https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/ministerium/ukraine-krieg/faq-liste-ukraine-krieg.html. (Es öffnet sich ein neues Fenster.)


Hilfsorganisationen

Brandenburg rechnet mit 11.000 Kriegsflüchtlingen. Rund 1.000 wird der Landkreis Spree-Neiße aufnehmen. Die Vorbereitungen dazu haben begonnen. So sollen alle Flüchtlinge für Brandenburg über das Aufnahmelager in Eisenhüttenstadt geführt werden. Nach der zentralen Registrierung erfolgt  die Verteilung auf die Landkreise, wo eine Unterbringung in möglichst möblierten Wohnungen erfolgen soll.

Wenn Sie helfen möchten, können Sie sich auch an die großen Hilfsorganisationen wenden, z. B.:

Aktion Deutschland Hilft

Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30, Stichwort: Nothilfe Ukraine

SOS-Kinderdörfer weltweit

Spendenkonto: GLS Gemeinschaftsbank, IBAN: DE22 4306 0967 2222 2000 00, Stichwort: „Humanitäre Hilfe Ukraine“

Aktionsbündnis Katastrophenhilfe (Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, UNICEF und Diakonie Katastrophenhilfe)

Spendenkonto: Commerzbank, IBAN: DE65 100 400 600 100 400 600, Stichwort: ZDF Nothilfe Ukraine

Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e. V.

Empfänger: Stiftung RTL, Stichwort: UKRAINE, Konto: DE55 370 605 905 605 605 605