Erneuter Anstieg bei Eheschließungen


368 Mal „Ja“ gesagt

Heiraten im Spreewald ist beliebter denn je. 15 Trauungen mehr als noch 2015 wurden im vergangenen Jahr im Bereich des Standesamtes Burg (Spreewald) geschlossen. Auch für 2017 gibt es schon mehr als 140 Anmeldungen.

Burg (Spreewald). Die wunderbare Landschaft, die freundliche und fachkundige Beratung durch die Standesbeamtinnen, die vielen ungewöhnlichen Trauorte - all das und noch viel mehr sind sicher Gründe, weshalb immer mehr Heiratswillige das Standesamt Burg (Spreewald) auswählen. Zuständig ist es nicht nur für das Amt Burg (Spreewald), sondern auch für die Stadt Drebkau und die Gemeinden Kolkwitz und Neuhausen/Spree.

Im zurückliegenden Jahr schlossen die vier Standesbeamtinnen 176 Ehen (2015: 161). Dafür waren sie nicht nur an Wochentagen, sondern auch an 32 Samstagen unterwegs.

Die Trauungen gliedern sich wie folgt auf:

Drebkau:         12 Trauungen

Kolkwitz:        23 Trauungen

Neuhausen/Spree:       10 Trauungen

Burg (Spreewald):      131 Trauungen

95 Paare kamen zum Heiraten in den Spreewald. Sie stammen aus Cottbus, Potsdam, Berlin, Dresden, Leipzig, aus dem Vogtland, aus dem Harz, aus Bonn, Nürnberg, München, Hamburg, Solingen, Marburg…

Einige Prominente ließen es sich nicht nehmen, sich vom Standesamt Burg (Spreewald) trauen zu lassen, so der ehemalige Turner Ronny Ziesmer und die Antenne-Brandenburg-Moderatorin Franziska Maushake.

86 Mal wählten die Brautpaare den Traumraum in Burg (Spreewald) für ihre Hochzeit. 47 Mal wurde jedoch in den gewidmeten Trauorten „Ja“ gesagt. Ganz vorn lag mit 17 Eheschließungen das Hotel „Bleiche & Spa“. Aber auch die „Kolonieschänke“ in Burg und der „Milanhof“ in Guhrow erfreuen sich großer Beliebtheit. Das Schloss Greifenhain und die Dorfkapelle Sergen rücken mit drei bzw. vier Trauungen immer mehr in den Blickpunkt der Heiratswilligen.

Auch Hochzeiten mit „ausländischer Beteiligung“ gab es im Standesamtsbezirk. So haben deutsche Heiratswillige Ehen geschlossen u. a. mit polnischen, russischen und österreichischen Partnern. Ein Ehepaar, das mit seinen drei Kindern in Norwegen lebt, heiratete ebenfalls im Standesamtsbezirk.

Zu den 176 Eheschließungen waren im Standesamt acht Ehen nachträglich zu beurkunden, weil Einwohner aus dem hiesigen Standesamtsbezirk im Ausland geheiratet habe, z. B. in Italien, Dänemark, auf Mauritius, den Philippinen und in Thailand.

Für das Jahr 2017 haben die Standesbeamtinnen um Monika Troppa bereits 144 Termine angenommen „und täglich gibt es Nachfragen.“ Für die Sonnabende von Mai bis September sind nur noch wenige Resttermine frei.