Dörfer des Amtes als attraktiven Lebensraum erhalten


Amtsausschuss beschließt Erstellung eines Entwicklungskonzeptes

In seiner Sitzung am 23. September hat der Amtsausschuss Burg (Spreewald) die Erstellung eines Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK) für das Amt Burg (Spreewald) beschlossen.

Burg (Spreewald). „Wir sind ein Amt und müssen näher zusammenrücken“, lautet die Intention des Beschlusses. Zwar könnte für jede Gemeinde ein eigenes Konzept erstellt werden, doch will man mithilfe des IKEK über den Tellerrand schauen und Gemeinsamkeiten bündeln. „Ein Radweg hört ja auch nicht an der Gemeindegrenze auf“, so Amtsdirektor Tobias Hentschel. Mit einem Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzept (IKEK) soll eine ganzheitliche kommunale Strategie erstellt werden, die alle Gemeinden und Ortsteile mit ihren Stärken und Potenzialen berücksichtigt und sie zukunftsfähig macht. Dabei wird eine Bestandsaufnahme erfolgen, um daraus Handlungsfelder und Maßnahmen abzuleiten. Schwerpunkte sind die soziale Infrastruktur, Verkehr und Mobilität, Tourismus, Freizeit und Kultur, eben alles, was das Leben auf dem Land attraktiver macht. Die Einwohnerinnen und Einwohner des Amtes werden in die Erarbeitung einbezogen. Vorhandene Projektideen und Leitbilder sollen ins Konzept einfließen.

„Der Erhalt der ländlichen Region als attraktiver Lebensraum und die Entwicklung von Arbeitsplätzen sind wichtige Faktoren für die Zukunft der vom Strukturwandel betroffenen Lausitz“, erklärt Tobias Hentschel. „Das sind Herausforderungen, die es gemeinsam zu meistern gilt.“ Die Erstellung eines IKEK könne das Amt jedoch nicht allein, sondern nur mit Fördermitteln umsetzen. Mit dem Beschluss und der damit verbundenen Bereitstellung von Eigenmitteln hat der Amtsausschuss den Weg freigemacht für einen entsprechenden Fördermittelantrag.