Baufortschritt: Bodenplatte für neue Gesundheitskita gegossen


Kurz vor Weihnachten ist die Bodenplatte für den Neubau der Gesundheitskita „Spreewald-Lutki“ in Burg (Spreewald) gegossen worden. Im Januar soll offiziell der Grundstein gelegt werden.

Burg (Spreewald). Nach dem Abriss des alten Gebäudeteils war eine Grundwasserabsenkung notwendig. Diese musste jedoch umfangreicher als geplant durchgeführt werden. Ein Baugrundgutachten, das bereits im Sommer 2015 erstellt worden war, hatte wegen der vorherrschenden Grundwasserverhältnisse für den Bereich der tieferliegenden Gründung des Fahrstuhlschachtes eine Grundwasserabsenkung empfohlen. Diese war auch in die Leistungsbeschreibung für die Erdarbeiten aufgenommen und von der bauausführenden Firma angeboten worden.

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Gutachtens stand jedoch das parallel zur Straße gelegene Gebäude des Kindergartens noch und war uneingeschränkt in Betrieb. Erst nach Abriss und mit den vorbereitenden Erdarbeiten für die neue Gründung konnte deshalb festgestellt werden, dass der Baugrund in diesem Bereich nicht ausreichend tragfähig ist. Dies bestätigte eine Baugrundnachuntersuchung im September 2017.

Für den für die Standsicherheit des neuen Gebäudes notwendigen Austausch des tieferliegenden Bodens und des zusätzlich zu diesem Zeitpunkt vorherrschenden, sehr hohen Grundwasserstandes, wurde eine Grundwasserabsenkung für die gesamte Baugrube notwendig und realisiert.

Dies führte zu einer Verzögerung im Bauablauf, die jedoch noch kompensierbar ist. Die Fertigstellung der Kita ist im Frühjahr 2019 geplant.

 

Dieses Vorhaben einschließlich der Planungsleistungen wird im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum in Brandenburg und Berlin für die Förderperiode 2014-2020 – Maßnahmen M19 (Unterstützung für die lokale Entwicklung LEADER) finanziert. Die Zuwendung dieses Vorhabens setzt sich aus ELER- und Landesmitteln zusammen. Die Zuwendung beträgt ca. 75 % der förderfähigen Kosten.

Während die Bauarbeiten für den Neubau laufen, ist der erste Teil der Außenanlagen fertiggestellt. (Fotos: Rademacher)