Spreewald Therme

Amtsangehörige.Therme.jpg

Nach anderthalbjähriger Bauzeit weihten der Schweizer Investor Dr. Stefan Kannewischer und Architekt Ernst Ulrich Tillmanns am 29. September 2005 mit einem Sprung ins Solebecken die Spreewald Therme ein. Mit der gesundheits- und wellnessorientierten Ausrichtung und dem reich mineralisierten Sole-Thermalwasser richtet sie sich vor allem an Gäste, die im Spreewald Erholung suchen. Doch auch Aktivität kommt im großzügigen Fitnessbereich mit teilweise überdachter Außenterrasse nicht zu kurz.

Ein echtes Spreewald-Gewächs  

So, wie die Therme aussieht, konnte sie nur im Spreewald entstehen. Mit ihren vielen architektonischen und inhaltlichen Metaphern unterscheidet sie sich von so manchem Bad „von der Stange“. Reet, Ziegel und Holz erinnern an die in der Region üblichen Baumaterialien, die Stützpfeiler im Innern ahmen vom Wind bewegte Bäume nach. Zwei riesige Bottiche für Sole-Inhalation und Dampfbad haben die Form von Gurkenfässern, eine Badewanne die eines Kahns. Ein Teil des Saunabereichs ist in einer nachempfundenen Spreewaldscheune untergebracht. Statt des meist üblichen Blaus ist Grün die dominierende Farbe – wie es die Besucher auch beim Blick durch die großzügigen Glasfronten in die umgebende Landschaft wahrnehmen.

„Als ich vor vier Jahren das erste Mal im Spreewald war, erkannte ich sofort die Besonderheiten der Natur und der kulturellen Identität“, so Dr. Stefan Kannewischer. „Ich habe die Vision ‚Spreewald erleben’ entworfen, die in der Architektur ihren Niederschlag gefunden hat. Die Wellnessangebote tragen ortstypische Namen wie ‚Kahnfahrt’, ‚Kantorka’ und ‚Schlangenkönigin’.“ Dafür werden einheimische Kräuter verwendet. Die eigens kreierte, im Therme-Shop angebotene Kosmetiklinie enthält Gurkenextrakt, Leinöl, eine im Spreewald vorkommende Alge und so manches Gewächs aus dem Burger Kräuter- und Gewürzpflanzengarten.

Verlockende Angebote  

Die Therme lockt mit einer Gesamtwasserfläche von 772 Quadratmetern, davon rund ein Drittel im Außenbereich. Das Solewasser hat wohltuende Wirkung auf Haut, Atemwege und Bewegungsapparat. Es gibt insgesamt neun Becken mit Temperaturen zwischen 18 und 36 Grad Celsius, mit Wasserfällen, Sprudelliegen und Nackenduschen. Ein Dampfbad, Soleinhalation, Solarien und Ruhezonen sowie ein Eltern-Kleinkind-Bereich ergänzen das SoleBad.

Im SaunaGarten können sich die Besucher u. a. auf Sanarium, Aroma-Dampfbad, Caldarium, Ruhesauna, Feuersauna und Spreewaldsauna mit Panoramafenster freuen. Sogar ein Kaminraum wurde geschaffen. Die WellnessGalerie zeichnet sich durch Massageräume, Kosmetikraum, Softpackliegen, die Holzbadewanne, eine Sprudelwanne und ein Solebad mit UV-Bestrahlung aus. Im FitnessPanorama stehen Cardio- und Kraftgeräte. Nützliche Einrichtungen sind auch der Shop, das Bistro und der Friseur.

Alles, was man zu den Leistungen und Eintrittspreisen der Spreewald Therme wissen muss

Amtsangehörige.Therme3.jpg
Heiß-kalt-Becken mit 20 °C Temperaturunterschied
Amtsangehörige.Therme4.jpg
Der Schlangenkönig im Eltern-Kind-Bereich
Amtsangehörige.Therme5.jpg
Blick über das große Becken
Amtsangehörige.Therme6.jpg
Gurkenfass zum Inhalieren
Amtsangehörige.Therme7.jpg
Blick auf die Rückseite des Gebäudes
(Fotos: C. Neumann)
Amtsangehörige.Therme8.jpg
Vor der Sauna-Scheune wächst kein Schilf - es sind Lampen. Solche Metaphern finden sich in der gesamten Therme