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Geschichte und Geschichten der Spreewaldbahn
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Sonderausstellung in der Heimatstube Burg
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Originale Zeitzeugnisse der Spreewaldbahn sind in der Ausstellung zu sehen. (Fotos: K. Möbes)
Burg (Spreewald). Sehr groß war die Resonanz auf den Aufruf in der Presse, der um Unterstützung bei der Vorbereitung der Ausstellung "Geschichte und Geschichten der Spreewaldbahn" bat. Viele Menschen meldeten sich, um Ausstellungsstücke, Fotografien, Andenken und Geschichten beizusteuern. „In den vielen Gesprächen zeigte sich, dass die Spreewaldbahn noch sehr in den Köpfen der Menschen verwurzelt ist“, erzählt Bärbel Schubert, Leiterin der Heimatstube. „Sie war nicht nur ein Beförderungsmittel, sondern ein Lebensgefühl.“ Von 1898 bis 1970 tuckelte die Bahn durch den Spreewald.
Bunt ist der Strauß an Anekdoten, die Bärbel Schubert berichtet wurden. Viele werden sich in der Ausstellung wiederfinden. So erzählten einige Burger, dass sie, wenn sie erst auf den letzten Drücker am Bahnhof ankamen, ihr Fahrrad einfach am Bahnsteigrand fallen ließen. Die Bahnhofsmitarbeiter stellten sie anschließend sicher unter.
Doch natürlich geht es in der Ausstellung vor allem um die Geschichte der Spreewaldbahn auch in ihrer zeitgeschichtlichen Einordnung. Berichtet wird über den Bau der Bahn, über die Streckenführung und den Fuhrpark.
Interessante Ausstellungsstücke runden die Ausstellung ab. So ist ein Modell in Gartenbahngröße eine originale Zugfolge darstellen. Eine Sitzbank aus den 30-er Jahren ist zu sehen, neben vielen Fotografien und weiteren Originalteilen.
Bärbel Schubert bedankt sich herzlich bei der IG Spreewaldbahn und den vielen, vielen Privatpersonen für die großartige Unterstützung, die eine interessante Ausstellung möglich macht.
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