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Traditionelle Werte und regionale Identität
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Internationales Comenius-Projekt in Burg und Oud Beijerland gestartet
Burg (Spreewald). Mit dem Herunterzählen des Countdowns und dem Start von grünen, roten, blauen und orangenen Luftballons startete am 18. Januar in Burg (Spreewald) das internationale Comenius-Projekt „Traditionelle Werte und regionale Identität als Bausteine eines gemeinsamen europäischen Hauses“ (TWI). Bereits gestern wurde in der holländischen Partnerschule „Willem van Oranje“ in Oud Beijerland (Niederlande) der Auftakt gefeiert.
Schüler der Theodor-Fontane-Oberschule und der Willem-van-Oranje-Schule, der Schulverband Burg, der Schulverein V.C.V.O. in de Hoeksche Waard sowie die Kirchgemeinden beider Gemeinden werden in diesem zweijährigen Projekt zusammenarbeiten. Ziel ist es, den Jugendlichen humanistische Werte, Toleranz und Sozialkompetenz zu vermitteln und zugleich nachhaltig durch soziales Engagement in die Gemeinden hinein zu wirken.
In der ersten Etappe werden sich die Jugendlichen zunächst via Internet auf einer speziell für sie eingerichteten Plattform kennenlernen und Informationen über ihre Heimatgemeinden austauschen. Die weiteren Etappen beinhalten gemeinsame Besuche von deutschen und holländischen Schülern in der Gedenkstätte in Auschwitz sowie im „Anne-Frank-Haus“ in Amsterdam. Dabei wollen die Schüler auch herausfinden, ob die unterschiedliche geschichtliche Entwicklung und die regionale Herkunft Auswirkungen auf die Wertevorstellungen haben. „Werte leben, heißt aber nicht, nur darüber zu reden, sondern etwas zu tun“, so Margit Neugebauer, Schulleiterin der Theodor-Fontane-Oberschule. Deshalb mündet die Projektarbeit in einer „Wir helfen Aktion“, welche als fester Bestandteil des Gemeindelebens in beiden Regionen etabliert werden soll. Achtung des Anderen und Menschlichkeit sollen die Jugendlichen so praxisnah erfahren und dabei auch selbst erleben, wie schön es ist, zu geben und jemandem damit eine Freude zu machen. Neben den gegenseitigen Besuchen werden die Schüler beider Schulen ständig via e-twinning bzw. Videokonferenzen im Kontakt stehen und Erfahrungen und Ergebnisse austauschen.
Nach zwei Jahren gemeinsamer Arbeit findet zwischen Mai und Juli 2012 die gemeinsame Abschlusskonferenz statt, auf der Ergebnisse des Comenius-Projektes präsentiert und Ausblicke für eine weitere zukünftige Zusammenarbeit gegeben werden.
Ziel des Projektes TWI ist es, die Beziehungen zwischen den Gemeinden Burg (Spreewald) und Oud Beijerland sowie die Zusammenarbeit der Schulen und der Kirchengemeinden zu vertiefen.
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