Chance für den Spreewald

Kurort Burg (Spreewald) für weltweite Tourismuskampagne ausgewählt

Burg (Spreewald). Kultur und Gesundheit sind die Megatrends, an denen sich die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) bei ihren weltweiten Aktivitäten konsequent orientiert. Im Jahr 2008 verbrachten über 400.000 internationale Gäste einen gesundheitsorientierten Urlaub im Reiseland Deutschland.* Unter der Überschrift „Gesundheitsurlaub und Wellness in Deutschland“ präsentiert deshalb das DZT-Themenjahr 2011 Angebote zu Gesundheit, Wellness und Medizin. Im Mittelpunkt stehen dabei die prädikatisierten Kurorte und Heilbäder, die Wellness- und Beautyhotellerie, hochwertige traditionelle und innovative Angebote der Gesundheitsförderung sowie die Kultur- und Freizeitangebote der touristischen Regionen. Mit weltweiten Anzeigenkampagnen, einer hochwertigen Imagebroschüre in sechs Sprachen, Präsentationen auf Messen und auf den Websites der DZT u. v. m. wird 2011 intensiv für den Gesundheitstourismus in Deutschland geworben.
Als einziger Kurort im Land Brandenburg wurde Burg (Spreewald) für die Kampagne im Leitthema „Mineral/ Thermal“ ausgewählt. Daneben ist nur noch Bad Saarow in der Kategorie Peloide (Moor, Fango, Schlick etc.) vertreten.
„Wir sind sehr stolz, von der DZT ausgewählt worden zu sein“, erklärt Julia Kahl, Sachgebietsleiterin Tourismus im Amt Burg (Spreewald).  „Das zeigt, dass wir als kleiner und noch junger Kurort bundesweit wahrgenommen werden.“ Bislang war man gegenüber den traditionellen Kurorten der alten Bundesländer eher im Nachteil. Burg (Spreewald) ist in Sachen Hotellerie und Infrastruktur Vorreiter unter den Kurorten im Land Brandenburg und verzeichnet seit Jahren die meisten Übernachtungen aller Kurorte im Bundesland. „Wir sehen diese Auszeichnung als Chance für den gesamten Spreewald“, so Julia Kahl. In der Touristinformation im Haus des Gastes ist man bereits dabei, neue gesundheitstouristische Angebote zu entwickeln, vorrangig zum Thema Stressabbau und Entspannung. Die Leistungsträger zu sensibilisieren, sich z. B. mit speziellen Arrangements und englischsprachigen Speisekarten auf das Themenjahr und auf internationale Gäste einzustellen, ist eine weitere Aufgabe. „Wir haben gemeinsam in den letzten Jahren schon viel für die Qualitätssteigerung und –sicherung getan, doch Service am Gast ist ein stetiger Prozess“, so Julia Kahl.
Der Kurort Burg und der Spreewald insgesamt verfügen über zahlreiche Alleinstellungsmerkmale. „Der Trend geht hin zur Regionalität. Wir müssen uns unserer Herkunft bewusst sein“, meint Julia Kahl. „Hier hat der Spreewald viel zu bieten, das gilt es zu erhalten.“


* Quelle: DZT

Badebereich
Die Spreewald Therme ist das Kurmittelhaus des Kurortes. (Foto: Archiv)