Ausstellung: „Handwerk im Spreewälder Alltag“

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Seit über 90 Jahren gibt es in Burg die Holzpantoffelmacher-Werkstatt Karolczak. Dieses Bild stammt vom Festumzug 2009. (Foto: K. Möbes)

„Im Spreewald musste ein Bauer viele Arbeitstätigkeiten beherrschen, um zurechtzukommen. Er baute sich sein Haus mit Ziehblatt (Säge), Schiefhaue, Axt und Breitbeil. Er tischlerte und drechselte die Inneneinrichtung, schuf sich mit einfachem Handwerkszeug und Material diverses Haus- und Wirtschaftsgerät. Korbflechten gehörte dazu, der Anbau von Flachs für die eigene Leinenproduktion. Er hielt Bienenvölker für den Honigbedarf, war Ackerbauer, Viehzüchter, natürlich Fischer und Jäger. Erst mit der Zeit spezialisierte sich mancher auf ein Handwerk“, heißt es in der Chronik „Geschichte von Burg im Spreewald“ von Erika Rauprecht. Dementsprechend entwickelten sich neben den klassischen Handwerksberufen auch solche, die charakteristisch für den Spreewald waren und sind, wie Holzpantoffelmacher oder Trachtenstickerin.
Die neue Sonderausstellung „Handwerk im Spreewälder Alltag“ in der Heimatstube am Spreehafen möchte einen Einblick geben. Passend zur neuen Ausstellung kann sich jeder, der mag, im Stricken, Sticken oder bei anderen handwerklichen Tätigkeiten selbst ausprobieren.

  • Neue Öffnungszeiten:
Mi - So 13.00 - 17.00 Uhr

  
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